Aktuelle Termine

Am 09.03.17 um 19 Uhr

"Höhepunkte"

in Angelikas Literarischem Frisörsalon, Dammstr. 19 in Gehrden

Programm

Hier finden Sie eine Auswahl unserer beliebtesten szenischen Lesungen.

Selbstverständlich können Lesungen auch nach Ihren individuellen Vorstellungen zusammengestellt werden. Sprechen Sie uns an!

Selbstverständliche Regeln des Theaters

Die szenische Lesung lädt zu einem Blick hinter die Kulissen des Theaters ein.

Was passiert auf einer Theaterprobe? Womit plagt sich ein Schauspieler? Liebt oder hasst ein Stückeschreiber das Theater? Wen zieht es auf die Bretter, die die Welt bedeuten? Was erlebt das Publikum, wenn es das Theater betritt? Was für ein Regelwerk braucht das Theater, um funktionieren zu können? Mit diesen Fragen haben sich Autoren der Literaturgeschichte beschäftigt und in Form von Gedichten, Prosa, Mono- und Dialogen verarbeitet.

Diese Lesung stellt die ganz normale Absurdität des Theaters aus den Perspektiven von Schauspielern, Regisseuren, Kritikern, Autoren und Theaterbesuchern dar.

Dunkle Gestalten

Dunkle Gestalten befasst sich mit der Kunst des Mordens.

Selbst wer Gewalt prinzipiell verabscheut, wird doch in besonderer Weise davon angezogen. Die Faszination eines Mordes liegt dabei nicht so sehr in der Gewalttat an sich, sondern vielmehr in den Gründen, die den Menschen dazu getrieben haben. Mord erfolgt nie zufällig oder grundlos. Der Mord ist immer die Konsequenz von gewissen Lebenserfahrungen und -einstellungen. Die Motive für Mord sind vielfältig - Rache, Liebe, Eifersucht, Neid oder Machtgier. - Die entscheidende Frage lautet immer: Warum? Viele Autoren haben sich von der Realität beeinflussen lassen und dies in ihren Werken verarbeitet. Auf der Suche nach dem WARUM hat "Theater am Stück" aus Prosa, Lyrik und Theaterstücken einen packenden Abend für Sie zusammengestellt, der Sie fesseln und nicht mehr loslassen wird. 

Liebe, Lust und Laute

Rationalität bestimmt überwiegend unser Denken und Handeln. Doch sobald Liebe im Spiel ist, wird Logik alogisch. Liebe geht eigene Wege. Für den Außenstehenden erscheint sie manches Mal merwürdig, kurios und nicht nachvollziehbar zu sein, doch aus persönlicher Wahrnehmung nur allzu verständlich.

Autoren haben versucht die Liebe zu beschreiben und ihre sonderbaren Weg festzuhalten. Diese Liebe stellt die literarische Liebe in all ihren Facetten - ernsten, humorvollen und seltsamen - dar.

Ich bin Kunst oder das Schlagadadalyripipidon

„…Mach es niemals so, wie es jemand vor dir gemacht hat. Oder man kann auch sagen: Mach es stets anders, als es die anderen machen.“ Schwitters Zitat ist Programm in dieser Lesung. Dabei steht vor allem der Spaß am Spiel mit den Worten im Zentrum dieser szenischen Lesung. Grundlage sind Texte aus dem Dadaismus, der konkrete Poesie und aus dem Bereich des Schlager.

Der Dadaismus entstand in der 20er Jahren des letzten Jahrhunderts und zeichnete sich durch die Ablehnung „konventioneller“ Kunst und Kunstformen aus, die oftmals parodiert wurden. Dadaismus strebt nach Destruktion (Zerstörung) und Deformation (Verformung).

Aus dem Dadaismus ging die konkrete Poesie hervor. Die Sprache dient hier nicht mehr der Beschreibung von Sachverhalten, Stimmungen oder Gedanken, sondern wird selbst zum Zweck und Gegenstand des Gedichts. Die Sprache ist also eine Art Selbstdarsteller.

Als Schlager werden Lieder mit weniger anspruchsvollen Texten und Melodien bezeichnet. Historisch betrachtet waren es komische und/oder derbe Lieder, die im einfachen Volk kursierten und von der Kunstmusik ignoriert wurden. So kann auch der Schlager als eine Art Gegenbewegung zur Kunst betrachtet werden.

So unterschiedlich Dadaismus, konkrete Poesie und der Schlager in ihrer Form sind, ergänzen sie sich in ihrer Absurdität und Komik gleichermaßen.

„Ich bin Kunst oder das Schlagadadalyripipidon“ ist ein virtuoses, kabarettistisches und sprachlich-musikalisches und vor allem hochkomisches Experiment mit Sprache als Material und offenbart dabei den Sinn und Unsinn in der Literatur.

 

Wahnwitzige Weihnachten

Die Weihnachtszeit ist doch die schönste Feierlichkeit des Jahres, auch wenn so manchem vor dem alljährlichen Weihnachtswahnsinn graust. Übertriebene Dekorationen an Fenstern und Straßenzügen, die geschmückten Weihnachtsbäume, vollgestopfte Einkäufsläden mit hektisch dreinblickenden Menschen. Und natürlich muss das Fest selbst perfekt sein, was von vornherein schon zum Scheitern verurteilt ist. Und wenn da nicht noch die Familie wäre - die Tante stichelt, der Opa ist einfach nur anstrengend und die Kinder nerven, bis sie endlich ihr Geschenk haben.

Bevor Sie zum Therapeuten gehen - Theater am Stück hat mit "Wahnwitzige Weihnachten"  lustige, besinnliche und skurrile Geschichten und Gedichte aus der Advents- und Weihnachtszeit gesammelt und für Sie zusammengestellt. Ein Weihnachtsabend zum Schreien komisch.

 

Auswahl weiterer Lesungen

  • "Pension Schöller" - das bekannte Theaterstück von  W. Jacoby und C. Laufs als szenische Lesung
  • "Wo die Liebe hinfällt" - Liebesgedichte und -geschichten
  • "8 * Leben" - Lebensperspektiven
  • "Nur nicht den Kopf verlieren" - "Wahnsinns"-Geschichten
  • "Herr Lups im Frühling" - Frühlingsgedichte und -geschichten
  • "Literarisches & Kulinarisches" - eine kulinarische Reise in die Literatur
  • "Glück - Ansichtssache" - Was ist Glück?
  • "Familiengeschichten" - Geschichten über unsere Liebsten
  • "Quatsch mit Soße" - der Name ist Programm
  • "Tapetenwechsel" - Geschichten über das Reisen